LEWIS®
Schwalbenschwanzplatten

Anwendungsmöglichkeiten

  • Fußbodensanierung in Altbauten, Dachgeschossausbauten,
  • Umnutzung von Gebäuden, Neubau mit stählernen oder
  • Holzbalkenkonstruktionen.
  • Wohnungstrennende Fußböden mit entsprechenden Schallund
  • Brandschutzwerten.
  • Wasserbeständige Fußböden mit keramischen Belägen auf
  • Holzbalkenkonstruktion für Feuchträume und Küchen.
  • Fußbodenheizung auf Holzbalkenkonstruktion.
  • Fußböden mit erhöhten Verkehrslasten.
  • Sonderkonstruktionen wie z. B. Bühnenbau, Galerien,
  • Terrassen,
  • Balkone etc.
  • Verbundkonstruktion zur Aussteifung der Holzbalken.
  • Trägerplatte Fußbodenheizung [Boden, Wand, Decke].

 

Schematische Darstellung einer Fußbodenkonstruktion auf einer Holzbalkendecke bestehend aus:

  • Estrich
  • Lewis Platte
  • Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen
  • Balkenkonstruktion

LEWIS® mit Fußbodenheizung

Fußbodenheizung mit Trägerschiene und Befestigungs-Clips auf LEWIS®-Platte montiert

LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten können – ausserhalb der bauaufsichtlichen Zulassung – als Trägerplatte für Fußbodenheizungen verwendet werden.

 

Montage

Die Verlegung des Heizungsrohrs sollte immer quer zum Profil erfolgen, da das Heizungsrohr nicht in der Tiefsicke verlaufen darf.

Wir empfehlen unbedingt eine Verlegung in der Tiefsicke zu vermeiden, weil dies den Verbund und die Belastbarkeit nachhaltig einschränkt und stört.

Nach der Montage der Trägerschienen und des Heizungsrohrs kann dann ein Verguss mit Estrich erfolgen. Die Rohrüberdeckung mit Estich richtet sich nach den Angaben des Estrichherstellers für Heizestriche. Für Details zur Heizung und Anzahl der Heizschleifen etc. wenden Sie sich bitte an Fachbetriebe oder den Großhandel. Wir empfehlen vorrangig die Verwendung von geeignetem Kunststoff-Heizungsrohr und die Planung und Ausführung durch Fachfirmen.

Befestigungsarten

Trägerschienen

In unserem Zubehörprogramm bieten wir passende Trägerschienen für Rohrdurchmesser von 12 – 17 mm oder von
16 – 20 mm. In die Trägerschienen kann dann das Heizungsrohr mit entsprechendem Durchmesser werkzeuglos „eingeklickt“ werden. Die Trägerschienen sind ein Meter lang und bieten 20 Befestigungspunkte für die Heizungsrohre. Die Befestigung der Schienen erfolgt mit „LeHoFix“-Befestigungsschrauben auf dem Oberflansch des LEWIS®-Profils. Die Anordnung der Heizschleifen sollte so erfolgen, dass die Trägerschienen immer in gleicher Richtung mit der Profilierung der LEWIS®- Platte erfolgen.

Befestigungs-Clips

Die Verwendung der Clips empfehlen wir für kleine Flächen und Rohrdurchmesser von 14 – 18 mm. Zur Befestigung ist die Bohrung eines Loches mit 5 mm für jeden Clip im Oberflasch der Lewis Platte erforderlich. In diese Bohrung wird dann der Clip eingedreht und die Lage des Rohres gesichert.

LEWIS® auf Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen

Schalldämmung

Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen auf einer Holzbalkendecke mit vergossenen LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten in der Anwendung

Sylomer®-TSS* kann gehobenen Schallschutz bieten. Durch die Kombination aus dauerhaft hoher Lastaufnahme und angepasst elastischem Verhalten wird die optimale Entkopplung von Decke und Holzbalken erreicht. Hierfür stehen zwei Sorten von Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen mit einer Streifenbreite von jeweils 80 mm zur Verfügung. Die Rollenware ist 5 m lang und 12 mm dick.

Eigenschaften Sylomer®-TSS

  • Dauerhaft elastische PUR-Streifen für gehobenen Schallschutz.
  • Alterungsbeständig über Jahrzehnte.
  • Saubere und leichte Verlegung.
  • Geringe Aufbauhöhe [12 mm] für verschiedene Belastungen.
  • Farbliche Kennzeichnung der verschiedenen Typen.
  • Bewährt seit Jahrzehnten bei der Schwingungsisolierung und Körperschalldämmung von Bauteilen und kompletten Gebäuden.
  • Gehobener Schallschutz ist in Verbindung mit LEWIS®-
  • Schwalbenschwanzplatten möglich.

Wirksamkeit

Die schalltechnische Wirksamkeit einer Trittschalldämmung unter LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten hängt neben den bautechnischen Rahmenbedingungen, wie Spannweite der Holzbalken, Holzbalkenquerschnitt, Auflagerpunkte, Gewicht und Art der Fachfüllung, vor allem von der Güte der elastischen Lagerung ab.

Mit Sylomer®-TSS wird eine hochwertige Trittschall dämmung erreicht. Dabei ist ein dauerhaft elastisches Verhalten gewährleistet, das nach jahrzehntelangem Werkstoffeinsatz in der Praxis nachgewiesen wurde.

Die schalltechnische Wirksamkeit der Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen wurden bei Deckenaufbauten mit dem LEWIS®-Platten-System sowohl im Bestand als auch im Rahmen eines Forschungsvorhabens der DGFH im Prüfstand nachgewiesen.

Mit Sylomer®-TSS unter LEWIS®-Platten können die erhöhten Anforderungen für den Schallschutz nach DIN 4109 unter üblichen Einbaubedingungen erfüllt werden.

Für die Auswahl der geeigneten TSS-Schallschutzstreifen müssen Balkenabstand und Verkehrslast berücksichtigt werden. Eine Auswahltabelle finden Sie auf Seite 8.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Ermittlung des geeigneten Trittschallschutzstreifens.

* Sylomer®-TSS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Getzner.

 Montagehinweise

  • Die Sylomer®-TSS Streifen werden direkt auf die Holzbalken gelegt.
  • Höhenunterschiede bei bestehenden Holzbalken müssen ausgeglichen werden, so dass die Sylomer®-TSS Auflagefläche eben und in Waage ist.
  • Die Holzbalken müssen sauber und frei von scharfkantigen Vorsprüngen sein, d. h. keine herausstehenden Nägel, keine Mauerreste usw.
  • Soweit die Streifen während des Verlegens befestigt werden sollen, sind sie elastisch zu verkleben.
  • Jegliche Art von Schallbrücke muss beim Einbau unbedingt vermieden werden.
  • Die Sylomer®-TSS Streifen können mit einem Cutter-Messer auf Maß gebracht werden.
  • Für die Verlegung von LEWIS®-Platten auf Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen gelten unseren allgemeinen Verarbeitungsrichtlinien.

Anforderungen an die Luft- und Trittschalldämmung zwischen Räumen.

Einsatzbereich nach DIN 1055 Teil 3 / Lotrechte Nutzlasten für Decken

Einsatzbereich von Sylomer TSS Schallschutzstreifen in Anlehnung an DIN 1055

Sanierung von Feuchträumen und Bädern

Wasserbeständig

Badezimmerboden mit wasserbeständigem Randanschluss am bestehenden Mauerwerk

 

Bei Umbauten, Renovierungen und Restaurierungen tritt häufig das Problem feuchter Räume, Badezimmer und Küchen auf. Vorhandene Holzfußböden müssen oft grundlegend angepasst werden um den heutigen Anforderungen hinsichtlich Wasserbeständigkeit, Tragfähigkeit, Feuerwiderstand, Luft- und Trittschallschutz gerecht zu werden.

In unserem Zubehörprogramm finden Sie geeignete Bodenabläufe. Diese können bis F90 ausgebaut werden.

Bauphysikalische Aspekte

Das LEWIS®-Schwalbenschwanzprofil gewährleistet eine dauerhafte Luftbewegung im Fußbodenhohlraum. Das Holz der Unterkonstruktion kann weiter atmen, so dass das Faulen des Holzes und das Schaffen eines Nährbodens für Ungeziefer vermieden wird. Falls trotz der wasserbeständigen Ausführung der Fugen Wasser in den Fußboden-Hohlraum eindringen sollte, kann es nicht zu einer anhaltenden Schädigung kommen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die natürliche Ventilation dafür sorgt, dass die Konstruktion nach höchstens drei bis vier Monaten wieder vollkommen trocken ist.

Wandanschlüsse

Zur Trennung [freihalten] von allen aufgehenden Bauteilen wird z. B. ein 20 mm starker mineralischer LEWIS®-Randdämmstreifen verlegt. Kontaktbrücken zu Heizungsanschlüssen, Leitungen etc. sind unbedingt zu vermeiden und müssen ebenfalls mit einem Randdämmstreifen entkoppelt werden.

 

Wasserbeständige Ausführung

Auf dem fertigen Fußboden wird im Übergangsbereich Boden- Wand ein elastisches Dichtband eingeklebt oder eine flüssige Flächenabdichtung vorgenommen. Durchbrüche und andere Anschlüsse müssen in gleicher Weise wasserbeständig abgedichtet werden.

Duschabfluss

In die LEWIS®-Fußbodenkonstruktion kann ein Duschabfluss oder Bodenablauf aus Kunststoff oder aus rostfreiem Stahl eingebaut werden. Das Abflussrohr kann an einem Tragbalken aus Holz oder an einem Wechselbalken befestigt werden. Das Aufstockelement kann in der Höhe derart eingestellt werden, dass die Oberseite zum Teil unter der Oberkante der Fliesen bleibt. In die LEWIS®-Schwalbenschwanzplatte wird eine Aussparung geschnitten. Der Zwischenraum zwischen dem Aufstockelement und der LEWIS®-Schwalbenschwanzplatte muss abgedichtet werden. Der wasserbeständige Anschluss des Aufstockelements an den Betonfußboden wird gemäß unserem Hinweis „Wasserbeständige Ausführung“ und den Herstellerrichtlinien hergestellt.

Gefälleestrich

Beim Einbau eines Bodenablaufes kann die Vergußmasse auch als Gefälleestrich eingebracht werden. Bitte unterschreiten Sie die Mindestaufbauhöhe für den entsprechenden Belastungsbereich nicht.

Fußbodenheizung

In die LEWIS®-Fußbodenkonstruktion kann – ausserhalb der bauaufsichtlichen Zulassung – sowohl eine Warmwasser- als auch eine elektrische Niedervolt-Fußbodenheizung eingebaut werden. Vor Ausführung sollte ein Fachplaner kontaktiert werden.

Im Hinblick auf Schrumpfen und Ausdehnen ist der LEWIS®- Fußboden rundherum mit einem 20 mm starken mineralischen LEWIS®-Randdämmstreifen von den Wänden freizuhalten.
Die Vergussstärke muss entsprechend den gültigen DIN-Vorschriften gewählt werden, siehe auch Kapitel 5.

Keramik- und Natursteinfliesen

Die LEWIS®-Fußbodenkonstruktion stellt einen dauerhaften, soliden Unterboden dar, auf dem alle vorkommenden Keramik und Natursteinfliesen nach den gültigen Normen und Vorschriften verlegt werden können. Keramikfliesen werden üblicherweise mit Hilfe des dazu geeigneten Fliesenklebers verlegt. Natursteinfliesen werden in Sand-Zement-Mörtel verlegt. Das Ergebnis ist eine stabile und wasserbeständige Fußbodenkonstruktion aus einem LEWIS®-Fußboden und einem Oberbelag aus keramischen oder Natursteinfliesen. Der Wandanschluss bzw. die wasserbeständige Ausführung muss gemäß unseren Hinweisen bzw. den Herstellerrichtlinien ausgeführt werden.

Elektrische Erdung

Die Badewanne und die LEWIS®-Fußboden Konstruktion können mit dazu geeigneten Materialien geerdet werden. Die LEWIS®-Platte kann in das Erdungssystem eingebunden werden.

Luft- und Trittschallschutz mineralisch

Schalldämmung

LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten verlegt auf mineralischen Luft- und Trittschallstreifen

Die Anforderungen an die Luft- und Trittschalldämmung sind in der DIN 4109 Schallschutz im Hochbau geregelt. Die Anforderungen der Schallschutzwerte ergeben sich aus der Raumnutzung vor Ort. Je nach Raumnutzung wird nach normalen oder erhöhten Ansprüchen unterschieden.

Die einfachste und beste Möglichkeit, die guten Schalldämmwerte einer Massivdecke auch auf einer Holzbalkenkonstruktion zu erreichen, bietet ein schwimmender Fußbodenaufbau mit den LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten. Der neue Fußboden hat keinen direkten Kontakt zu irgendwelchen Bauteilen, ausreichend Masse/Gewicht und kann damit die geforderten Schallwerte erreichen.

Bei gehobenen Ansprüchen an den Trittschallschutz oder stark veränderten Rahmenbedingungen [größere Balkenabstände, höhere Verkehrslasten] ist ein Einsatz der hochwertigen Sylomer®-TSS Schallschutzstreifen anzuraten [siehe Seite 6].

 

Anwendungsmöglichkeiten Schallschutz

  • Fußbodensanierung in Altbauten, Dachgeschossausbauten, Umnutzung von Gebäuden, Neubau mit Holzbalkenkonstruktionen
  • Wohnungstrennende Fußböden mit entsprechenden Schall- und Brandschutzwerten
  • Wasserbeständige Fußböden mit keramischen Belägen auf Holzbalkenkonstruktion für Feuchträume und Küchen
  • Fußbodenheizung auf Holzbalkenkonstruktion Fußböden mit erhöhten Verkehrslasten

Prüfzeugnisse Schalldämmung

  • Fraunhofer Institut für Bauphysik Stuttgart:
    Zeugnis und dazugehörige Prüfberichte. Schallschutz von Wohnungstrenndeckenkonstruktionen.
  • Labor für Schall- und Wärmemesstechnik GmbH, Schallschutz-Prüfzentrum ift Rosenheim: Schallprüfungen aus dem Herbst 2007.

Prüfungen zum Luft- und Trittschallschutz

 

 

Verlegung

  • Die LEWIS®-Trittschallschutzstreifen mineralisch [Abmessung 1.000 × 100 × 25 mm] werden entweder über den Balken auf die Dielung [Abb. 1] oder direkt auf die Holzbalken [Abb. 2] verlegt. Der Abstand zwischen den LEWIS®-Trittschallschutzstreifen darf minimal 500 mm und maximal 900 mm betragen!
  • Die LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten gemäß den Verarbeitungshinweisen verlegen.
  • Die Überlappung der LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten in der Längsrichtung muss auf dem Trittschallschutzstreifen erfolgen.
  • Die LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten müssen von allen aufgehenden Bauteilen mit dem LEWIS®-Randdämmstreifen mineralisch [Abmessung 1.000 × 100 × 20 mm] oder alternativ dem Trittschallschutzstreifen aus nicht brennbarem Material getrennt [freigehalten] werden. Kontaktbrücken zu Heizungsanschlüssen, Leitungen etc. sind unbedingt zu vermeiden.
  • Die LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten werden mit einer Vergussmasse gemäß der Allgemeinen Bauaufsichtlichen Zulassung vergossen. Das Eigengewicht beträgt ca. 90 kg/m2 bei der Standardaufbauhöhe von 50 mm.
  • Die minimale Aufbauhöhe des LEWIS®-Bodens beträgt
    50 mm. Nach dem Aufbringen der Vergussmasse presst sich der LEWIS®-Trittschallschutzstreifen auf ca. 15 mm zusammen. Somit beträgt die Gesamtaufbauhöhe 65 mm.

Abbildung 1: LEWIS®-Trittschallschutzstreifen auf Dielung

Abbildung 2: LEWIS®-Trittschallschutzstreifen auf Holzbalken

Spannweiten von 1.500 bis 2.500 mm

Belastungstest der LEWIS®-Schwalbenschwanzplatten mit Vergussmasse an der Universität Kaiserslautern, Fachbereich Stahlbau

Schwalbenschwanzplatten dienen als Schalung und Bewehrung für die Aufnahme einer Vergussmasse, um einen dünn- schaligen Estrich- oder Betonfußboden herzustellen. Der Einsatz erfolgt auf Holzbalken oder Stahlträgerkonstruktionen mit einem mittleren Abstand von 400 mm bis 1500 mm. Für diesen Anwendungsbereich liegt eine bauaufsichtliche Zulassung vor.

Ausserhalb der bauaufsichtlichen Zulassung

Aufgrund des enormen Tragverhaltens der LEWIS®-Fußbodenkonstruktionen erfolgten an der Universität Kaiserslautern im Juli 1998 zusätzlich Versuche mit einem mittleren Balkenabstand bis zu 2.500 mm. Langzeit- und Wechselbelastungen, Punkt- und Linienlasten auf der gesamten Fläche und an den Randzonen wurden mit Bravour bestanden. Ebenso erfolgreich verlaufen sind Versuche einer LEWIS®-Fußbodenkonstruktion mit künstlichen Rissen. Auch bei solchen relativ großen Spannweiten bieten die LEWIS®- Schwalbenschwanzplatten die Gewähr für dauerhafte konstruktive Stabilität und Sicherheit.

Das System

Die LEWIS®-Fußbodenkonstruktion It > 1500 mm können teilweise ohne zusätzliche Bewehrung hergestellt werden. Nur wenn feuerhemmende Eigenschaften verlangt werden und/ oder hohe Punktlasten vorkommen, ist eine [teilweise] zusätz- liche Bewehrung der Vergussmasse erforderlich. Bei Spann- weiten von 1.500 bis 2.500 mm beträgt die Gesamtdicke des Fußbodens 75 mm.

Als Tragkonstruktion können sowohl Holzbalken als auch Stahlträger dienen. Selbstverständlich können auch andere Unterkonstruktionen verwendet werden. Die LEWIS®-Platten müssen bis zum Abbinden der Vergussmasse abgestützt werden.

Beim Einsatz außerhalb der bauaufsichtlichen Zulassung ist ein Einzelnachweis durch einen Statiker erforderlich.

Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten

  • Dauerhaft durch Verwendung von Qualitätsstahl mit DIN-gerechter Verzinkung.
  • Wiederverwendung vorhandener Materialien beziehungsweise sparsame Verwendung neuer Materialien.
  • Verlegung auf Stahlträgern, Holzbalkenlagen, Schichtholzträgern, Betonträgern usw.
  • Anwendung zur Verstärkung leichter [vorhandener] Fußböden.
  • Die Vergussmasse kann monolithisch glatt aufgebracht werden, ohne dass eine Endbearbeitung notwendig ist.
  • Durch die Verbundwirkung zwischen dem LEWIS®-Profil und der Vergussmasse CT C30/F6 oder C30/37 ist nur eine geringe Vergussstärke von 16 + 59 mm = 75 mm erforderlich.
  • Niedriges Eigengewicht: 1,4 kN/m2 bei hoher zulässiger Belastung.
  • Ein Feuerwiderstand von 60 Minuten für die Fußbodenkonstruktion mit oder ohne Bewehrung wird erreicht.
  • Systemlösungen für schwimmende, schalldämmende Konstruktionen sind möglich.
  • Wasserbeständige Ausführung ist realisierbar.
  • Vorhandene Gutachten und Prüfungen bereits nach Eurocode 1 und 4.

Gegebenenfalls statischen Nachweis errechnen. Ausserhalb der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.

Tragkraft der LEWIS®-Platten ohne Vergussmasse [Gutachten 900522]

Spannweite
L􏰀t [mm]
Tragkraft zul-p
kN/m2 [kp/m2]
Sicherheitsfaktor y
1.200 3,8 [380] 1,7
1.500 2,5 [250] 1,7

Belastbarkeit der LEWIS®-Fußbodenkonstruktion nach Eurocode 4

Deckenstärke
[mm]
Spannweite
[mm]
Zulässige lotrechte Verkehrslast [kN/m2 ] Zuschlag zur Berücksichtigung leichter Trennwände mit g ≤ 1,00 [kN/m2]
75 1.500 5,0 0,75
75 2.000 5,0 0,75
75 2.500 4,0 0,75

 

Den Tabellen liegen folgende Annahmen zugrunde:

  • Berechnung der Belastbarkeit nach Eurocode 4 unter Berücksichtigung aller Nachweise des Gebrauchs- und Traglastzustandes und des Bauzustandes.
  • Maximale Stützweite im Bauzustand: 70 cm.
  • Eigenfrequenz der Decke > 3 Hz.
  • Verwendung eines Zementestrich C30/F6.
  • Ist die Abtragung einer Einzellast von 4,0 [kN/m2] nach EC1 für Gebäude der Kategorie A bis D nachzuweisen, so muss eine Bewehrungsmatte Q188 aus S500M mittig in den Aufbeton eingelegt werden. Der Nachweis gilt damit als erbracht.