

Diese Seite als PDF zum Download LEWIS ® Eigenschaften und Berechnungsgrundlagen
Das Profil hat eine optimierte S-förmige Geometrie, wodurch die Steifigkeit der Platte besonders hoch ist und die Zusammenarbeit zwischen der LEWIS ® - Schwalbenschwanzplatte und der Vergussmasse die höchst mögliche Tragfähigkeit gewährleistet.
Die Verarbeitungshinweise erhalten Sie automatisch mit der Lieferung oder aber auf Anforderung. Sie enthalten detaillierte Empfehlungen über das Verlegen der LEWIS ® - Platten.
Stahlqualität: Breitbandstahl in der Qualität -S320GD+Z275-N-A-C nach EN 10 147.
In Deutschland (Amtliche Materialprüfanstalt der Universität Karlsruhe / Universität Kaiserslautern Fachgebiet Stahlbau) und in den Niederlanden (TNO Bouw) wurden Tragfähigkeits-Untersuchungen mit LEWIS ® - Platten auf Holzbalkenlagen vorgenommen. Diese Untersuchungen wurden durchgeführt für vernagelten und schwimmenden Aufbau.
| zul-p = Werte entsprechend DIN 18807, Teil 3 Tragkraft für Mehrfeldüberspannungen unter Berücksichtigung einer max. Durchbiegung F=1/150. | ||
| Spannweite Lt (mm) | Tragkraft kN/m2 (kp/m2) | Sicherheitsfaktor y |
|---|---|---|
| 600 | 8,5 (850) | 1,7 |
| 900 | 5,7 (570) | 1,7 |
| *1.200 | 3,8 (380) | 1,7 |
| *1.500 | 2,5 (250) | 1,7 |
* Es ist notwendig vorübergehend abzustützen bis die Vergussmasse abgebunden hat.
Schwimmender Aufbau bis 3,5 kN/m2
16 + 34 = 50 mm
Verbundkonstruktion
16 + 34 = 50 mm
Fußbodenheizung
16 + *20 + 45 = 81 mm (DIN 18560, Teil 2)
Verkehrslasten von 5,0 kN/m2
16 + 39 = 55 mm
NB: Profilhöhe LEWIS ® - Platte
16 mm + Vergussstärke = Aufbauhöhe * Annahme Durchmesser Heizungsrohr
Spannweite Lt (mm) 0 - 1.500 Festigkeit der Tragkonstruktion nach DIN Normen Es muss immer geprüft werden, ob die anzuwendenden hölzernen oder stählernen Tragkonstruktionen ausreichend stark und steif sind. Bei einfachen, statisch bestimmten Konstruktionen kann die Tabelle auf dieser Seite benutzt werden. Bei abweichenden Konstruktionen muss nach den geltenden Rechenvorschriften der DIN-Normen verfahren werden. |
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| Deckenstärke (mm) | Verkehrslast kN/m2 (kp/m2) | Bewehrungsmatte Q 188 | Vergussmasse Zementestrich | Beton | |
|---|---|---|---|---|---|
| 50 | 3,5 (350) | nein | CT-C20/25-F4 | C20/25 | |
| 55 | 5,0 (500) | ja | CT-C30/35-F5 | C30/37 | |
In einer Wohnung sollen LEWIS ® - Fußböden auf Dielung aus Nadelholz verlegt werden. Aufbau schwimmender Fußboden, Balkenabmessungen 100 x 200 mm, Spannweite 4.000 mm und mittiger Balkenabstand 800 mm.
Zulässige Belastung der Balkenlage: 2,10 kN/m2
Schlussfolge: reicht aus Wenn das Gewicht der Fußbodenkonstruktion höher ist als 1,25 kN/m2 oder wenn höhere Verkehrslasten gefordert sind, dann muss eine neue
Berechnung erfolgen. |
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| kN/m2 | kp/m2 | |
|---|---|---|
| Balken | 0,20 | 20 |
| Dielung | 0,15 | 15 |
| LEWIS ® - Platten | 0,058 | 5,8 |
| Estrich oder Beton Mittelwert 42 mm | 0,84 | 84 |
| Trennwände | * | * |
| Insgesamt | 1,248 (< 1,25) | 124,8 (< 125) |
| Nutzlast Wohnhausböden | 1,50 (< 2,10) | 150 (< 210) |
| kN/m2 | kp/m2 | |
|---|---|---|
| Holzbalken (Tanne, Fichten und europäisches Kiefernholz 500 kg/m2) |
0,20 | 20 |
| Dielung | 0,15 | 15 |
| Unterdeckenkonstruktion (Holzplatten und Gipskarton) |
0,15 | 15 |
| Leichte Trennwände (Gipskarton Montagewand bei Wandgewicht 1,0 kN/qm2) | 0,75 | 75 |
| LEWIS ® - Platten = DIN 1055 Teil 1 | 0,058 kN/m2 pro cm | 5,8 kN/m2 pro cm |
| Zementestrich / Beton | 0,22 | 0,22 |
| Anhydrit | 0,22 | 0,22 |
| Leichtbeton | 0,15 | 15 |
| Balkenabmessung (mm) | Stützweite (mm) L | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2.500 | 3.000 | 3.500 | 4.000 | 4.500 | |
| 75 x 175 | 6,85 | 4,05 | 2,05 | - | - |
| 100 x 200 | 12,90 | 8,60 | 5,30 | 3,20 | 1,85 |
| 140 x 180 | 14,75 | 9,55 | 5,45 | 3,30 | 1,90 |
| Balkenabmessung (mm) | Stützweite (mm) L | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2.500 | 3.000 | 3.500 | 4.000 | 4.500 | |
| 75 x 175 | 4,85 | 2,70 | - | - | - |
| 100 x 200 | 9,35 | 6,15 | 3,65 | 2,10 | - |
| 140 x 180 | 10,80 | 6,85 | 3,75 | 2,15 | - |
| Balkenabmessung (mm) | Stützweite (mm) L | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2.500 | 3.000 | 3.500 | 4.000 | 4.500 | |
| 75 x 175 | 3,60 | 1,90 | - | - | - |
| 100 x 200 | 7,25 | 4,70 | 2,70 | - | - |
| 140 x 180 | 8,35 | 5,20 | 2,75 | - | - |
| Insgesamt | 1,25 kN/m2 |
| LEWIS ® - Konstruktion 50 mm | 0,90 kN/m2 |
| Balkenlage | 0,20 kN/m2 |
| Unterdeckenkonstruktion | 0,15 kN/m2 |
| 5a) | Wohnräume | 1,5 (150) |
| 6b) | Büroräume, Verkaufsräume Krankenzimmer | 2,0 (200) |
| Versammlungsräume in öffentlichen Gebäuden z.B.: | ||
|---|---|---|
| 8b) | Theater, Kinos, Tanzsäle, Verkaufsräume, Geschäftswarenhäuser, Gastwirtschaften | 5,0 (500) |
Um bei größeren Balkenabständen einer leichten Durchbiegung entgegenzuwirken (durch die aufgebrachte Vergussmasse), wird vorübergehend mittig abgestützt.
Ausführung bei Verbundfußböden gemäß TNO-Zeugnis.
Die gemäß den Verarbeitungshinweisen verlegten LEWIS ® - Schwalbenschwanzplatten vernagelt man durch jeden Unterflansch des Profils mit Sondernägeln z.B. Schraubnägeln (DIN 1052 Teil 2). Die Nägel sollen nur soweit eingeschlagen werden, dass sie mit dem Oberflansch bündig stehen (Verankerung der Nägel in der Vergussmasse).
Nach dem Vernageln wird ein Estrich oder Beton in einer Vergussstärke von 34 mm über dem Oberflansch aufgebracht. Die Vergussmasse soll langsam austrocknen. Nach etwa 7 Tagen können die Stützen entfernt werden und der Boden steht zur weiteren Bearbeitung bereit. Der eventuelle Einbau von Trenn- oder Leichtbauwänden kann erfolgen.
Diagrammentwürfe für Holzbalken für diese Holz-Beton-Verbundfußböden stehen zur Verfügung.
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