

Diese Seite als PDF zum Download Max 4 ® Einbaurichtlinien
Die Verarbeitung der Max4 ® - Systemplatten muss immer mit Arbeitsschutzhandschuhen nach EN 388 CE Kategorie 2 erfolgen, um einer Verletzungsgefahr durch scharfe Blechschnittkanten vorzubeugen! Aufgrund des erhöhten Funkenfluges beim Schneiden der Systemelemente muss immer auf den Brandschutz des Gebäudes und der in unmittelbarer Nähe befindlichen Gegenstände geachtet werden.
Es sollte die Kombikappsäge KKS 180 immer in Verbindung mit dem Kombiklapplineal KKL 1200-50 benutzt werden. An der Unterseite befindet sich ein Funkenfang, der gleichzeitig als Schutzvorrichtung gegen den unkontrollierten Funkenflug dient. Um Verletzungen beim Schneiden der Systemelemente zu verhindern, ist hier auf das Tragen einer Arbeitsschutzbrille zu achten.
Bewerten des Untergrundes auf Tragfähigkeit und Stabilität
Festlegen der Untergrundvorbereitung
Vorbereiten der Verlegeflächen (besenrein)
Herstellen des Verlegeuntergrundes inklusive der notwendigen Ebenheit
Bei entfernter Dielung kann die Ebenheit mit gebundenem Leichtestrich auch auf Fehlboden hergestellt werden. Nach dem Verguss der Systemelemente mit Fließestrich und deren Abbindung werden die Lasten von der Tragwerkskonstruktion übernommen
Vor der Verlegung sind die geschlossenen Systeme auf Beschädigungen des Durchlaufschutzes zu überprüfen!
Beim Einsatz unserer geschlossenen Systeme ist bei einer Sparschalung eine entsprechende Auflagefläche (siehe „Produktinformation“) zu realisieren. Einzelne Fehlstellen (z.B. fehlende Dielenbretter) im Unterbau können ebenfalls mit unseren geschlossenen Systemen problemlos überbaut werden
Auslegen der Trittschall-/Wärmedämmung und des Durchlaufschutzes bei offenen Systemen entsprechend üblicher Standards
Der Verleger hat darauf zu achten, dass vor der Freigabe zur Nutzung des Fußbodensystems kein Baustellenverkehr und keine Folgegewerke zugelassen werden, um Folgeschäden (wie z.B. Verformung der Systemelemente) auszuschließen
Bitte planen Sie 5% Verschnitt ein
Stellen der Randdämmstreifen. Das Abschneiden der überstehenden Randdämmstreifen darf erst nach Spachtelarbeiten oder nach der Fliesenverlegung erfolgen
Bei offenen Systemen kann der untere Dämmstreifen des Randdämmstreifens entfernt werden
Beim Einsatz unserer geschlossenen Systeme ist bei einer Sparschalung eine entsprechende Auflagefläche (siehe „Produktinformation“) zu realisieren. Einzelne Fehlstellen (z.B. fehlende Dielenbretter) im Unterbau können ebenfalls mit unseren geschlossenen Systemen problemlos überbaut werden
Die Verlegung erfolgt immer von links nach rechts und möglichst rückwärts zur Tür.
Bei der Auswahl der ersten Verlegereihe sollte eine möglichst gerade und lange Seite gewählt werden
Bei langen, schmalen Flächen sollte die Verlegung quer erfolgen
Die Verlegerichtung sollte möglichst quer zum Balkentragwerk oder zur Sparschalung erfolgen
Die Systemelemente liegen richtig, wenn die lange Seite der Unterplatte nach rechts zeigt. Rechts und vor Ihnen sind die asymmetrischen Ausstanzungen der Unterplatte zu sehen, die Biegelaschen zeigen nach oben
Die Verlegung erfolgt im Verbundsystem
Beim Zuschnitt der ersten Reihe ist wandseitig der Versatz der Oberplatte abzuschneiden
Das Reststück einer Reihe wird Anfangsstück der nächsten Verlegereihe. Kreuzfugen sind zu vermeiden!
Die klebende Seite wird auf dem Durchlaufschutz oder der Trittschalldämmung befestigt. Die nichtklebende Seite sollte ca. 10 bis 20 mm überstehen
Verlegen der Systemelemente und anschließendes Einsetzen der Halteklammern (3 Stück/m) in den Randdämmstreifen zum Arretieren der Systemelemente
Beim Zuschnitt der Systemelemente ist ein Untermaß von bis zu 2 cm vom Randdämmstreifen zulässig. Mit der Kombikappsäge KKS 180 und dem Kombiklapplineal KKL 1200-50 sind alle geraden Schnitte möglich
Die einzelnen Systemelemente werden über die Gesenke positioniert. Danach werden die Biegelaschen umgebogen bzw. verdreht. Somit entsteht eine kraftschlüssige Verbindung untereinander. Es können zum Verbinden auch Schrauben bzw. Nieten eingesetzt werden. Kreuzfugen müssen vermieden werden!
Beim Verlegen der Elemente keinen Druck ausüben!
Die Verbindung der Einzelelemente hat mit Sorgfalt zu erfolgen. Es ist zu bedenken, dass das System im Anschluss mit hochfließfähigem Estrich verfüllt wird
Korrosionsbehaftete Systemelemente haben keinerlei nachteilige Funktionseigenschaften, bringen aber zusätzlich einen besseren Verbund mit Fließestrich
Das Verlegen erfolgt raumweise fugenlos. In Türbereichen sind die Systemelemente mindestens 60 mm überlappt zu verlegen. Die Schnittkanten der Stöße der Systemelementoberplatten ermöglichen das Bilden einer Schwundfuge, die nach Estrichtrocknung ohne Verankerung lediglich mit Gießharz verfüllt und abgesandet wird
Die Systemelemente können in Türbereichen aber auch auf Stoß verlegt werden. Vor dem Estrichverguss werden durch Einlegen von Gleitdübeln, Ankern oder sonstigen die Systemelemente verbunden, und nach der Estrichtrocknung können diese mit Gießharz verfüllt und abgesandet werden
Schwundfugen können aber auch nachträglich nach der Begehbarkeit durch Einschneiden (max. 50 % der Elementdicke) hergestellt werden. Die Verfüllung erfolgt wie vor beschrieben
Raumfugen können auch als Schwund- oder Dehnfuge mittels Randdämmstreifen hergestellt werden. Sie können je nach Bedarfsfall mit oder ohne Verankerung hergestellt werden
Bauwerksfugen können mit einem oder mit zwei gegenübergestellten Randdämmstreifen realisiert werden
Nach der Verlegung des Systems muss vor dem Estrichverguss eine Prüfung der verlegten Elemente auf Fehlstellen oder Beschädigungen besonders in den Rand- und Stoßbereichen erfolgen
An umlaufenden Wänden oder in Türbereichen können durch ungleichmäßige Belastungen die Systemelemente auffedern. Diese Auffederung sollte mittels Verschrauben zum Untergrund zurückgedrängt werden
Werden Max4 ® - Produkte mit oder auf Trittschalldämmung verlegt, können diese nach dem Verguss mit Estrich in Eck- und Randbereichen aufschüsseln. Dieses Phänomen tritt hauptsächlich bei zementgebundenen Estrichen auf. Um dies wirkungsvoll zu unterbinden, empfehlen wir eine Verschraubung mit dem Untergrund. Die schalltechnische Entkopplung übernimmt ein Dämpfungselement
Vor und während des Einbringens von Fließestrich ist darauf zu achten, dass in den Räumen, wo das Fußbodensystem verlegt wurde, nicht mit essigvernetztem Silikon gearbeitet wird. Durch dabei auftretende chemische Reaktionen kann es zu Schädigungen im System kommen
Der Verguss erfolgt grundsätzlich mit ausgewählten Fließestrichen
Die Korngröße des ausgewählten Fließestrichs mal 2 ergibt die Mindestestrichüberdeckung der Systemelemente. Die Estrichüberdeckung der Systemelemente sollte bei Bodenbelägen mindestens 5 mm betragen, jedoch nicht höher als 20 mm sein
Die Konsistenz des Fließestrichs ist so einzustellen, dass ein vollkommener Verguss, eine möglichst leichte Verarbeitung und die Schwabbelfähigkeit erreicht werden. Eine Überwässerung ist zu vermeiden! Die produktspezifischen Vorschriften sind zu beachten
Vergießen mit feinkörnigem Fließestrich und Schwabbeln oder Igeln der Fläche je nach Estrichprodukt
Beim Vergießen mit grobkörnigem Fließestrich (z.B. 4 mm) kann die Fläche nur geschwabbelt werden
Wir empfehlen den Einsatz unserer dafür entwickelten Schwabbelpatsche
Der Verguss mit Fließestrich kann auch zweilagig ausgeführt werden
Mögliche Krakelierrissbildungen nach der Estrichtrocknung sind oberflächlich, beeinflussen weder Festigkeit, noch stellen sie einen Mangel dar. Sie können, wie bei der Fugengestaltung, geschlossen werden
Federnde Bewegungen der Estrichplatte, besonders in Raumecken bei schwimmenden Estrichsystemen, sind konstruktiv notwendig und abhängig von der dynamischen Steifigkeit der verwendeten Trittschalldämmung
Bei einer Belegung mit Naturstein oder keramischen Belägen kann auf eine Estrichüberdeckung bei entsprechend tragfähigem Untergrund verzichtet werden. Wir empfehlen eine Abstimmung mit dem auszuführenden Gewerk. Bei der Verwendung von Zementfließestrichen kann bereits mit der Begehbarkeit, mittels Nass- in Nass-Verfahren, mit der Verlegung von diesen Belägen begonnen werden. Bei anderen Bodenbelagsarten ist die Verlegung nach vorgegebenen Restfeuchten möglich.
In Dauernassbereichen ist eine fachgerechte Abdichtung von oben aufzubringen. In erdberührten Bereichen, Kellern oder sonstigen Räumen ist eine wirksame Dichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit unter den Systemelementen notwendig.
Im Dachgeschoss des alten Schulgebäudes wird ein neuer Fußbodeneingebracht. Der Aufbau besteht aus einer Blechplatte, einerFußbodenheizung und einer dünnen Estrichschicht.
zum VideoAusbau des Dachstuhls
Bei der Fußbodenheizung ist die Aufbauhöhe zu beachten, die je nach System verschieden ist und unter dem Dach schon mal ein Ausschlusskriterium sein kann. Gleiches trifft auf den Fußboden generell zu.
weiter lesenStahlbleche als Unterboden für den Estrich
Als Ersatz für marode Dielen bieten sich so genannte Schwalbenschwanzplatten an (von Spillner), die als Schalung und Bewehrung für Estriche oder Beton dienen.
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Mit den Metallschalungen „Lewis“ und „Max 4“ hat das Unternehmen Spillner Spezialbaustoffe (SSB) für jede erdenkliche Situation bei der Fußbodensanierung die passende Lösung im Programm.
zum ArtikelMAX4® Fußbodensystem mit speziellem Stahlgewebe für besonders dünne und leichte Estrichböden.
weiter lesenFußbodensanierung leicht gemacht.
Mit den Produkten LEWIS ®, HODY ® und MAX 4 ® sind Architekten, Bauherren und Handwerker für jede Fußbodensanierung gut gerüstet.
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